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Station 53: Bob und wie er die Welt sieht (James Bowen)

Hallo Zusammen,

Und weiter geht´s mit einer Fortsetzung eines anderen Buches, das ich schon früher an dieser Stelle besprochen habe.

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Bastei Lübbe

Klappentext:

"Seit Bob da ist, hat sich mein Leben sehr verändert. Ich war ein obdachloser Straßenmusiker ohne Perspektive und ohne eine Idee, was ich aus meinem Leben machen sollte. Nun stehe ich wieder mit zwei Beinen auf der Erde, ich habe die Vergangenheit hinter mir gelassen, aber ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird. Ich brauche wohl immer noch Unterstützung, um auf meinem Weg zu bleiben. Zum Glück steht mir Bob mit seiner Freundschaft und seiner Klugheit zur Seite. Die wunderbare Geschichte der Freundschaft zwischen James und seinem Kater wurde mit "Bob, der Streuner" zum Welt-Bestseller. In seinem neuen Buch erzählt James, wie Bob ihm in harten Zeiten und selbst in lebensgefährlichen Situationen immer wieder den Weg weist. "

Zum Autor:

James Bowen, geboren im März 1979 in Surrey, ist ein ehemaliger Straßenmusiker aus der Nähe von London. Lange Zeit hielt James sich leidlich mit Musik und dem Verkauf der englischen Obdachlosenzeitschrift "The Big Issue" über Wasser. Nach Jahren als Heroinsüchtiger und Obdachloser hatte er gerade die ersten, noch unsicheren Schritte in ein normales Leben getan, lebte aber immernoch von der Hand in den Mund, Zukunftsperspektiven gab es für ihn kaum. Doch das ändert sich, als James Bowen 2007 vor seiner Sozialwohnung in Tottenham einen kranken Kater findet. James nimmt den streunenden Kater bei sich auf, zahlt von seinem letzten Geld die Tierarztkosten und pflegt das Tier gesund. Schon bald weicht Bob, wie James den Kater tauft, nicht mehr von seiner Seite. Sogar bis in den Bus und auf die Straßen der Großstadt London begleitet der Kater seinen neuen Freund. Das ungleiche Paar sorgt selbst in einer Stadt wie London für Aufsehen und so dauert es nicht lange, bis die beiden Freunde eine stadtbekannte Attraktion auf den Straßen der englischen Hauptstadt werden. Auch Zeitungen und Verlage werden auf James Bowen aufmerksam und so entwickelt sich aus den schweren Zeiten eine Erfolgsstory.
Heute leben James Bowen und Bob in einer bescheidenen Dreizimmer Eigentumswohnung. Bobs Herrchen setzt ihre gemeinsame Berühmtheit dazu ein, auch weiterhin denen zu helfen, die Hilfe nötig haben - Obdachlose und andere sozial Benachteiligte.                        

Rezension: 

Die Geschichte von Bob dem Streuner aus London hatte mich damals sehr berührt und begeistert, und daher hatte ich mich gefreut, als ich den Fortsetzungsband in der Bib ergattern konnte. Hier soll es, noch mehr als im ersten Band, darum gehen, wie der Autor dank des Katers Bob wieder zurück zu einem geregelten Leben gefunden hat, und es sollen noch weitere beeindruckende Episoden aus dem Leben der beiden geschildert werden. Das ist glaube ich nur bedingt gelungen - nachdem ich den ersten Band vor noch nicht zu langer Zeit begeistert verschlungen hatte, hatte ich noch viele Erlebnisse daraus im Kopf, und so war für mich ziemlich viel Bekanntes, neu aufbereitet, in diesem Buch mit dabei. Wirklich neu für Band - 1 - Leser ist nur die Passage, wie James dann zum Buchautor wird und Stück für Stück seinem alten Leben adieu sagt. Von daher kann man mit diesem Buch die 5 Sterne Marke erreichen, wenn man ganz neu einsteigt, aber für Kenner des ersten Bandes mitunter etwas langatmig und wiederholend. Aufgrund der berührenden, Mut machenden Story und der liebenswerten Hauptperson Bob vergebe ich hier

3 von 5 Bus - Sternen

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2.6.16 21:10

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