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Station 69: Vierundzwanzig Stunden (Guillaume Musso)

Hallo Zusammen,

Heute möchte ich Euch auch wieder ein sehr lesenswertes Buch aus der Kategorie Fantasy vorstellen, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. "Ein fesselnder Roman, den man in weniger als 24 Stunden verschlungen hat" wirbt ein Satz auf der Rückseite vom französischen L´Express, und ich muss sagen, in meinem Fall hat das absolut zugetroffen...

Rezension:

Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Frank Costello, die Hauptperson, erbt von seinem Vater einen alten Leuchtturm mit einem dunklen Geheimnis, dem er nicht auf den Grund gehen soll. Als er es doch tut, wird er von einem geheimnisvollen Strudel weggezogen und erwacht an einem anderen Ort, mitten in New York, wieder, und muss feststellen, dass er ab sofort jedes Jahr für 24 Jahre nur noch für 24 Stunden echtes Leben hat, da er dann wieder verschwindet und wieder an einem anderen Ort aufwacht. Er schafft es trotz dieser Einschränkung, eine Frau kennenzulernen und mit ihr in dem einen Tag pro Jahr eine Familie aufzubauen und erfährt jedes Jahr durch seinen Großvater mehr über dieses dunkle Phänomen, bis das Buch dann am Ende eine überraschende Wendung nimmt.

Ein sehr spannend geschriebenes Werk mit einem ungewöhnlichen Ansatz. Ich habe mich sofort mitten im Geschehen, das übrigens in und um New York stattfindet, wiedergefunden und fand es unglaublich spannend, mit Frank diesen Weg zu gehen, nicht zu wissen, wo er als nächstes erwacht, wie er in 24 Stunden zu seiner Familie findet, wie seine Frau zu ihm steht, in welchen Schwierigkeiten er steckt...ein sehr intensives Leseerlebnis, das ich sehr empfehlen kann, auch wenn das Ende nicht ganz zu der Stimmung, dem globalen Setting passt, aber auf jeden Fall

Meine Wertung: 5 von 5 Bus -Sternen

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Erscheinungsjahr: 2016 (dt, Ausgabe), 2015 (frz. Ausgabe)

Verlag: pendo

Zur Person:

Guillaume Musso, 1974 in Antibes geboren, wurde über Nacht zum Bestsellerautor. Seine Romane, meist intensive Mischungen aus Thriller und Liebesgeschichte, machten ihn weltweit zum  Publikumsliebling. In seinem Heimatland Frankreich ist er seit Jahren der meistverkaufte Autor. Er lebt in Paris und Antibes.

Klappentext:

Lisa träumt von einer Karriere als Schauspielerin. Um sich ihr Studium zu finanzieren, arbeitet sie in einer Bar in Manhattan. Dort macht sie eines Abends die Bekanntschaft eines faszinierenden, aber rätselhaften Mannes: Arthur Costello. Der junge Arzt hat eine ungewöhnliche Bitte: Lisa soll ihm dabei helfen, als Krankenschwester verkleidet seinen Großvater aus der Psychiatrie zu befreien. Sie lässt sich auf das Abenteuer ein. Zwar gelingt die nächtliche Aktion, doch verliert sie Arthur dabei aus den Augen. Erst ein Jahr später soll sie ihm wieder begegnen, aber diesmal ist sie es, die seine Hilfe braucht. Aus den beiden wird ein Liebespaar. Bald stellt sich heraus, dass Arthur kein Mann ist wie jeder andere. Er offenbart ihr sein Geheimnis, und von nun an kämpfen beide gemeinsam gegen einen unerbittlichen Feind - die Zeit ... 

 

 

 

5.2.17 11:41, kommentieren

Station 68: Weisswurstconnection (Rita Falk)

Hallo Zusammen,

Heute stelle ich Euch noch schnell den 8. und aktuellen Band der Franz-Eberhofer-Reihe von Rita Falk vor. Wie gesagt, in nächster Zeit kommen die früheren Bände auch peu a peu dazu, machen wir es mal unorganisiert-chaotisch..der zuletzt vorgestellte Band "Zwetschgendatschikomplott" ist übrigens Band 6..(um das Chaos perfekt zu machen ;-)

 

Rezension:

Wieder ein Eberhofer-Roman, der meine Erwartungen wunderbar erfüllt hat. Zirka eineinhalb Jahre sind seit Band 6 vergangen, das damals heiß diskutierte Hotel ist fertig gebaut und hat seine Tore geöffnet, Eberhofers Vater ist wieder zurück, und er selbst ist inzwischen Vater geworden - das allein bietet schon genug Stoff für kultiges Lesevergnügen. Diesmal wurde im Hotel einer der Premierengäste in seinem Zimmer tot aufgefunden, und Eberhofer muss nun in absoluter Diskretion ermitteln, wozu er sich wieder seines skurrilen Freundes Rudi bedient, der sich prompt im Zimmer des Verstorbenen einmietet und unter dem Deckmantel eines Esoterikkongresses für Verwirrung sorgt. Bei seinen Ermittlungen stößt Eberhofer nicht nur auf die trauernde Witwe und verdächtige Hotelmanager, er muss auch das Verhältnis des Toten zur attraktiven Kollegin unter die Lupe nehmen. Die Geschichte ist temporeich, hat allerdings ein ziemlich überraschendes Ende, das einerseits etwas aus der Reihe fällt. und in einer anderen Form Lust auf den nächsten Band macht.

Für alle Fans des bayerischen Krimigenres wieder eine absolute Empfehlung, für alle Anderen bedingt zu empfehlen -

Meine Wertung:

5 von 5 Bus - Sternen  

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Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: dtv

Zur Person:

Rita Falk, Jahrgang 1964, hat sich mit ihrer Provinzkrimiserie um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer (Winterkartoffelknödel, Dampfnudelblues und Schweinskopf al dente) in die Herzen ihrer Leser geschrieben. Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat. Dort hat sie ihre Kindheit verbracht, wuchs bei der Oma auf. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie lebt heute in München. Rita Falk ist mit einem Polizisten verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

 

Klappentext:

Ein Luxus-Spa-Hotel öffnet seine Pforten, und die Hälfte der Dorfbevölkerung tobt. Als kurz darauf auch noch eine Leiche ausgerechnet in einer Marmorbadewanne dort liegt, muss der Eberhofer freilich wieder ran. Ganz egal, wie geschmeidig es mit der Susi grad läuft. Leider ist der Birkenberger Rudi momentan ein wenig verpeilt – was den Franz vor eine schwere Entscheidung stellt. Bleibt zu hoffen, dass zumindest er den Überblick behält. Oder verrennt er sich dieses Mal tatsächlich ein bisschen? 

3.2.17 23:16, kommentieren

Station 67: Zwetschgendatschikomplott (Rita Falk)

..und gleich geht es weiter mit einem regionalen Krimi! Aus der Franz-Eberhofer-Reihe von Rita Falk habe ich vor meiner Bus-  Zeit bereits einige gelesen, die ich Euch im Laufe der Zeit auch vorstellen werde, aber nun erst mal zu diesem Werk:

 

Rezension: 

Rita Falks Franz Eberhofer Krimis sind Garanten für skurriles Krimivergnügen zwischen München und Franz´Wohnort Niederkaltenkirchen. Neben dem Hauptprotagonisten,aus dessen Perspektive erzählt wird, trifft man immer auch auf den ebenso skurrilen ehemaligen Polizisten und jetzigen Privatdetektiv Rudi, mit dem Franz seine Fälle löst, den leicht durchgedrehten Vater, die Oma, die auf alles eine Lösung in Form von leckerer Hausmannskost hat, und noch so einige weitere liebenswerte Charaktere, die sich im Laufe der Bücher mit dem Haupthelden weiterentwickeln. Für mich eine wunderbare Art von Regionalkrimi, die sehr sympathisch rüberkommt. 

In diesem Band muss Franz nicht nur bezüglich in München ermordeter junger Prostituierten aktiv werden, sondern findet auch noch seinen Heimatort gespalten vor: ein Hotelneubau spaltet die Gemüter. Zudem läuft es gerade nicht so gut mit seiner Freundin, und der Vater ist gerade bei seiner neuen Liebe in Spanien. Das amüsant - chaotisches Ermittlerteam bahnt sich seinen Weg zur Lösung des Falles, und nebenbei ist die Handlung rund um den Hotelneubau eine Wonne für sich. Wer es gerne skurril und bayerisch mag, für den sind die Bücher aus dieser Reihe absolut zu empfehlen - wer es nicht so mag, sollte vielleicht nicht zu Franz Eberhofer greifen -aber für mich ein Fall für

5 von 5 Bus - Sternen 

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Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: dtv

Zur Person:

Rita Falk, Jahrgang 1964, hat sich mit ihrer Provinzkrimiserie um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer (Winterkartoffelknödel, Dampfnudelblues und Schweinskopf al dente) in die Herzen ihrer Leser geschrieben. Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat. Dort hat sie ihre Kindheit verbracht, wuchs bei der Oma auf. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie lebt heute in München. Rita Falk ist mit einem Polizisten verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.


Klappentext:

Der Rudi zieht ins Schlachthofviertel und staunt, als ihm eine riesige Krähe einen abgetrennten Frauenfinger zu Füßen legt. In ihrem sechsten Fall ermitteln der Eberhofer und der Rudi im Münchner Rotlichtmilieu – denn der Finger gehörte einer ermordeten Prostituierten. Während der Wiesn sterben weitere Frauen durch eine rätselhafte Mordwaffe …

 

 

29.1.17 13:56, kommentieren

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